Informationen

  • Wechselunterricht ab Montag wie vor den Osterferien
  • Beginn (19.4.): Plan der geraden Woche - Gruppe A
  • Testpflicht zweimal pro Woche
  • Test ist Voraussetzung für Präsenzunterricht
  • Kein Anspruch auf Distanzunterricht bei fehlendem Test

Die Informationen im Detail:

Liebe Eltern,


etwas später als in der Presse hat uns das Schulministerium gestern Abend darüber informiert, wie ab der nächsten Woche der Unterricht in NRW weitergeführt wird.

Da sich die Inzidenzwerte im Kreis Herford gegenwärtig unterhalb der Grenze von 200 befinden, wird daher ab Montag wieder Wechselunterricht stattfinden. Wir verfahren dabei so, wie vor den Osterferien.
In der nächsten Woche beginnt am Montag die Gruppe A nach dem Plan der GERADEN Woche. Auf der Startseite von IServ wird jeweils bekannt gegeben, welche Gruppe montags beginnt und welcher Stundenplan (gerade/ungerade Woche) jeweils gilt.

Wie ich Ihnen bereits in der letzten Elternmail mitgeteilt habe, gilt ab sofort für alle Beteiligten an Schule eine Testpflicht auf COVID19, die zwei Mal pro Woche umgesetzt wird. Die Teilnahme an den in der Schule durchgeführten Tests ist die Voraussetzung für die Teilnahme am Präsenzunterricht.
Schüler*innen, die den Test verweigern und nicht gleichzeitig ein negatives Testergebnis einer anerkannten Teststation vorweisen können, das nicht älter als 48 Stunden ist, dürfen die Schule nicht betreten.

In diesem Zusammenhang weist das Ministerium darauf hin, dass weiterhin eine uneingeschränkte Schulpflicht für alle Schülerinnen und Schüler gilt. Gemäß § 41 Absatz 1 Satz 2 Schulgesetz NRW sind Sie als Eltern dafür verantwortlich, dass Ihr Kind am Unterricht und an den sonstigen verbindlichen Veranstaltungen der Schule regelmäßig teilnimmt.
Eine Beurlaubung vom Unterricht aus Gründen der Pandemie oder aus Gründen der Testverweigerung darf daher durch die Schule nicht bewilligt werden.

Nicht getestete Schülerinnen und Schüler haben keinen Anspruch auf ein individuelles Angebot des Distanzunterrichts. Dies kann sich negativ auf den Schul- und Bildungserfolg auswirken.

Nimmt ein Kind aufgrund einer verweigerten Testung nicht am Präsenzunterricht teil, ist dies als unentschuldigtes Fehlen zu werten. Die Schulrechtsabteilung der Bezirksregierung Detmold weist darauf hin, dass dies im fortgesetzten Fall mit Ordnungsmaßnahmen belegt werden kann.

Mir ist bewusst, dass es in unter den Eltern durchaus unterschiedliche Ansichten zu aktuellen Situation und dem Umgang damit gibt. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ich diese Positionen nicht mit Ihnen diskutieren kann. Als Schulleiter habe ich die Pflicht, die Verordnungen und Gesetze des Landes NRW umzusetzen. Beschwerden darüber richten Sie bitte an die Landesregierung. Weder die Schulen noch die Schulaufsichten in der Bezirksregierung haben hier Handlungsspielräume. Im Übrigen steht Ihnen, wie jedem Bürger bei jeder Verwaltungsentscheidung, der Klageweg am Verwaltungsgericht offen.

Gerade da bei Kindern eine COVID-Infektion sehr häufig symptomlos verläuft, wir in Schulen insgesamt aber – und das unterscheidet die Situation von der im Herbst – steigende Zahlen und durch die britische Mutation schnellere Infektionswege feststellen – ist es von besonderer Bedeutung, dass „heimliche“ Infektionen möglichst schnell gefunden werden. Das ist im Übrigen auch Position des RKI mit Blick auf Schulen.

Die letzten Wochen haben gezeigt, dass die Testdurchführung völlig unproblematisch war und sich niemand beim Test einer Gefahr aussetzt. Rückfragen bei Medizinern zeigen auch, dass selbst das Infektionsrisiko bei gleichzeitigem Abstrich ohne Maske minimal ist, so dass ich Sie nochmals herzlich um Ihre Kooperation bitte.
Für uns ist jede Schülerin und jeder Schüler, der nicht zur Schule kommt, ein Verlust!

Wir alle haben in den letzten Monaten erlebt, wie schädlich es für junge Heranwachsende sein kann, auf soziale Kontakte in Freizeit und vor allem Schule verzichten zu müssen. Wenn die jetzt vorgegebene Teststrategie die Möglichkeit eröffnet, ein gewisses Maß an Normalität wiederherzustellen, sollten wir dies im Sinne der Kinder gemeinsam nutzen. Wenn im Fall einer (zufällig) entdeckten COVID-Infektion in einer Klasse Kinder für 14 Tage in strenge Quarantäne verfügt werden, ist das meines Erachtens eine sehr viel größere Belastung für Kinder als ein routinemäßiges schnelles Testen zu Beginn der ersten Stunde an zwei Tagen der Woche – zumal wenn alle in gleichem Maße betroffen sind. Das Risiko einer Quarantäne wird damit nämlich nahezu ausgeschlossen. Ich kann Sie nur bitten, dies bei der Abwägung des Kindeswohls in diesen Zeiten ebenfalls zu bedenken. Ob es dem Wohl Ihres Kindes dient, nicht zur Schule zu kommen, nur zu Hause zu lernen und eingeschränkte Sozialkontakte zu haben, überlasse ich Ihrer Beurteilung. Ich habe dazu eine sehr klare Position.

Ich kann verstehen, dass es hier und da Bedenken gibt, vor allem was die Betreuung der positiv getesteten Verdachtsfälle angeht, möchte Ihnen diese Sorge aber gerne nehmen. Wir in Schule werden alles unternehmen, damit es hier nicht zu Stigmatisierungen oder Diskriminierungen kommt. Ich habe großes Vertrauen darin, dass unser gemeinsames Leitbild auch hier vorbildlich gelebt wird. Ich habe noch nie gehört, dass jemals ein Kind wegen irgendeiner Krankheit hier stigmatisiert worden wäre. Die Klassenleitungen, bzw. die Testaufsichten werden diese Problematik ganz sicher mit den Klassen besprechen und wenn Sie als Eltern Ihre Kinder auf die Situation und eine mögliche Positivtestung bei sich oder anderen Kindern gut vorbereiten, erwarte ich hier keine Probleme.

Inwieweit ein Kind den Test als persönliche Belastung wahrnimmt, hängt nach unserer Wahrnehmung sehr davon ab, wie es auf die Situation vorbereitet wird. Und hier spielt die Haltung der Eltern sicherlich eine nicht unmaßgebliche Rolle.

Das Kollegium und ich wünschen uns sehr, dass wir gemeinsam gut durch diese Zeit kommen und dass wir Ihre Kinder – unsere Schüler*innen – gut in den Blick nehmen und optimal fördern.

Mit besten Grüßen,
Thomas Holste-Malavasi

 

  • Übersicht zur Vorgehensweise bei auftretenden Symptomen hier
  • Hygieneregeln bleiben bestehen: Desinfektion der Hände, Nies-Etikette.
  • Kein Einbahn-Wegesystem im Gebäude.
  • Kein Abstandsgebot im Gebäude bzw. auf den Pausenhöfen.
  • In allen anderen Bereichen der Schule einschließlich Unterricht sowie auf dem Schulgelände gilt uneingeschränkte Maskenpflicht.
  • Lehrerinnen und Lehrer können bei einem Abstand von 1,5 Metern zur Lerngruppe die Maske absetzen.
  • Ausnahmen der Maskenpflicht: Ärztliches Attest, Essen und Trinken, Sportunterricht.
  • Bei Regen (Durchsage!) bleiben die Schülerinnen und Schüler im Klassenraum.
  • "Rescue-Bereich" im Innenhof (Rondell) für Schülerinnen und Schüler mit Maskenbeschwerden
  • Schülerinnen und Schüler sitzen auf festen Plätzen (fester Sitzplan).
  • Essen und Trinken ist im Gebäude und in den Fluren verboten.
  • Lernzeiten finden im Klassenverband statt.
  • Sportunterricht findet im normalen Umfang statt möglichst im Freien - keine Kontaktsportarten.
  • Lüftung der Unterrichtsräume mindestens einmal pro Unterrichtsstunde
  • Arbeitsgemeinschaften finden zunächst nicht statt.
  • Die ersten Klassenpflegschaftssitzungen finden regulär statt unter Corona-Regeln.
  • Wenn ein Kind Erkältungssymptome zeigt, soll es für 1 Tag zu Hause bleiben. Sind die Symptome am 2. Tag noch nicht verschwunden, soll das Kind einem Kinderarzt vorgestellt werden, der dann entscheidet, ob ein Test gemacht wird oder nicht. Die Eltern gelten für diesen Zeitraum nicht als Verdachtsfälle, d.h., sie können ganz normal arbeiten.