Busbegleiter

Sicher zur Schule

An Bushaltestellen und in Schulbussen geht es nicht immer friedlich zu. Um zu verhindern, dass kleinere Streitigkeiten zwischen Schülern eskalieren, haben sich einige Schülerinnen und Schüler vorgenommen, frühzeitig als Busbegleiter einzugreifen. Am Dienstag erhielten 13 Schülerinnen und Schüler der Realschule Mitte und des Gymnasiums am Markt ihre Zertifikate und Ausweise, um künftig als Busbegleiter qualifiziert tätig zu werden. Schulleiterin Karin Stallmann würdigte während der Übergabe der Zertifikate besonders den Mut der neuen Busbegleiter, in schwierigen Situationen nicht wegzusehen, sondern einzugreifen. Dass man sich dabei allerdings nie selbst gefährden solle, gab auch Dietmar Hess vom Kommissariat Vorbeugung der Polizei Herford als Ratschlag mit auf den Weg. Gedränge, Gerangel und Geschiebe sind der Normalfall in Bussen und an Haltestellen. Besonders jüngere Schüler fühlen sich in solchen Situationen oftmals bedrängt und unwohl und können fortan auf die Unterstützung der Busbegleiter zählen. Ihre Aufgabe besteht im Besonderen darin, Konflikte zu entschärfen und auf ungeeignetes Verhalten hinzuweisen. Sie haben die Möglichkeit Vorkommnisse zu melden, sodass Wiederholungen möglichst nicht mehr vorkommen. Störungen des Busbetriebs, Vandalismus oder Straftaten sind in den letzten Jahren auch Dank der erfolgreichen Arbeit der Busbegleiter auf einem weiterhin niedrigen Niveau verblieben. Folgende Schülerinnen und Schüler sind ab sofort als Busbegleiter für unsere Schule im Einsatz:

Gymnasium am Markt: Kimberly Barthel, Pia Parthe, Emilia Tessmer, Lina Drinkuth, Lea Kremer, Emilie Giesbrecht, Laurien Kwast und Melanie Bauer