Warum ein iPad?

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Für die gestellten Anforderungen wird ein Gerät benötigt, das mobil und leicht ist, damit man das Werkzeug dort hat, wo man lernt – und nicht zum Lernen zum Werkzeug gehen muss. Insofern würden sich also Notebook, Tablet-PC und Smartphone als mögliche Hardware qualifizieren. Der Bildschirm sollte so groß sein, dass auch ganze DIN A4 Seiten noch lesbar sind. So können auch z. B. Arbeitsblätter mit Text und Bild oder Mindmaps übersichtlich erstellt werden. Dies spricht, neben noch anderen Gründen, gegen eine „Bring your own Device“-Lösung via Smartphone.

Damit dieser digitale Lernbegleiter langfristig zuverlässig funktioniert, die täglichen Transporte in der Schultasche verträgt sowie auch noch nach Jahren eine ausreichende Akkuleistung hat, entfallen bestimmte sehr preiswerte Geräte. Damit das Gerät schnell einsatzbereit ist, muss es als Speichermedium eine SSD und einen leistungsfähigen Prozessor haben. Notebooks, die diese Anforderungen erfüllen (Ultrabooks aus dem Businessbereich), verursachen hohe Anschaffungskosten. Damit bleiben nur noch Tablets guter Qualität als mögliche Arbeitsgeräte. Bei dieser Geräteklasse ist es zudem besonders einfach, Medien unterschiedlicher Art (Bild, Video und Audio) zu erstellen. Gerade die Kamera ist besonders gut geeignet, um z.B. Materialien einzuscannen oder Erklär- oder Stop-Motion-Videos zu erstellen.

Im Bereich des Schulamtes Bünde werden gegenwärtig alle Schulen (incl. der Grundschulen) für den innerschulischen Betrieb mit iPads ausgestattet. Die Entscheidung für die Einführung des iPads bedeutet somit auch eine technische Kontinuität, da auch am GaM in den Jahrgängen 5-7 im Rahmen der „Kofferlösungen“ mit Geräten von Apple gearbeitet wird. Zudem ist die technische Infrastruktur des GaM inzwischen auf Apple ausgerichtet (z.B. AppleTV in allen Unterrichtsräumen).

Da Lehrkräfte in mehreren Jahrgangsstufen unterrichten, sollte sichergestellt sein, dass Tablets der letzten fünf bis sechs Jahre mit der gleichen Version des Betriebssystems betrieben werden können, damit Lehrkräfte und Schüler/innen in unterschiedlichen Jahrgängen die gleichen Oberflächen und Funktionen haben. Dies ist bei Androidgeräten, zumindest bis jetzt, nicht gegeben, bei iPads schon. Zudem ist die Androidsoftware aufgrund der Tatsache, dass es sich um ein offenes System handelt, anfälliger für Manipulationen als das geschlossene System von Apple. Daher sind wir der Meinung, dass ein iPad den Anforderungen, die wir stellen, am besten entspricht.