MINT-Schule . Lernpotenziale . Netzwerk Zukunftsschule . Schule ohne Rassismus und mit Courage . Schule aktiv für UNICEF . Fair Trade School . Netzschule Jugend debattiert

 

 

 

Auswertung des Sozialpraktikums

 

 

Während des Sozialpraktikums im Jahrgang EF waren in diesem Jahr 158 Schülerinnen und Schüler fast drei Schulwochen lang in Krankenhäusern, Altenheimen, Förderschulen, Kindergärten mit Förderschwerpunkten, bei ambulanten Pflegediensten, in psychotherapeutischen Einrichtungen, Werkstätten und Wohnheimen für Menschen mit Behinderungen, bei der „Tafel“ oder in der kirchlichen Jugend- und Gemeindearbeit tätig. Gemäß dem Motto „Erlebtes ist prägender als Gehörtes“ werden unsere Schülerinnen und Schüler hier aktiv gefordert. Sie nehmen keine Zuschauerrolle ein, sondern machen Erfahrungen von Armut, Alter, Krankheit, körperlicher und geistiger Behinderung, Einsamkeit, Fremdheit und Tod. Sie hinterfragen so eigene Einstellungen und Werthaltungen, was oft in beträchtlichem Maße zur eigenen Persönlichkeitsentwicklung beiträgt:  Die Erfahrung, gebraucht zu werden, wirkt oft sehr prägend. Der natürliche Umgang mit Menschen in anderen Lebenslagen weckt die Bereitschaft zu sozialer Verantwortung. In diesem Sinne setzt das Sozialpraktikum einen bewussten handlungsorientierten Kontrapunkt zu mehr theoretischer Schulausbildung.

Text: G. Ledendecker - Fotos: T.M. Braun