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Cybermobbing

 

Wer möchte schon ausgegrenzt sein, wer öffentlich bloßgestellt werden? Wo beginnt Mobbing, was macht das Cybermobbing mit den Betroffenen? In dem Stück „no escape“, aufgeführt durch das Theater der Kulturschule Leipzig, werden Situationen nachgestellt, die zum Nachdenken über die Nutzung von Handys anregen. Kim, der nach einem Schulwechsel zum Spielball seiner neuen Mitschüler wird, kann die Probleme nicht mehr allein lösen … Den Akteuren Daniela und Günther Frese gelingt es, im Wechselspiel von Handlung und Einbezug der Zuhörenden auf eindrucksvolle Weise Täter- und Opferrollen nachempfinden zu lassen. Das Ende des Theaterstücks ist offen. Was hätte wer tun können oder müssen um Schlimmes zu vermeiden? Wo liegt die Verantwortung? Das muss sich jeder fragen. Es gehört Mut dazu, sich einzumischen und gegen Mobbing anzugehen – um nicht selber Opfer zu werden. Die Auseinandersetzung mit dem Thema Cybermobbing beschränkt sich nicht nur auf das Theaterstück - Präventionsarbeit in Form einer Vor- und Nachbereitung leisten Frau Heine und Elena Durasamy, femina vita.

Text: H. Steuwe