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Klasse 8a im Theater

 

 

Text: K. Deppe - Fotos: T.M. Braun

24 Schüler/innen der Klasse 8a machten sich am 8.Juni 2017 neugierig auf den Weg nach Bielefeld, um das Schauspiel „Wilhelm Tell“ von Friedrich Schiller, das vorher im Deutschunterricht gelesen und erarbeitet wurde, theaterpädagogisch zu erfahren und abends in der Inszenierung im TAM zu erleben. Nach einer warming-up-Übung auf der Probebühne mit der Theaterpädagogin Beate Brieden werden anhand der Figurinen der Protagonisten „Wilhelm Tell“ und „Geßler“ Charakterzüge erarbeitet, die später von den Schüler/innen in Gang, Körperhaltung, Mimik, Gestik und Zitat dargestellt werden. Durch diesen Workshop werden die Schüler/innen sensibilisiert für die Inszenierung am Abend und entwickeln eigene Fragen und Wahrnehmungen zum Schauspiel: Warum spielt eine Frau eine männliche Rolle? Was bedeuten die Masken beim Rütlischwur? Warum wirkt Tell zum Ende hin so unsicher und unglücklich? Warum küsst Parricida den Tell auf den Mund?... Einige Schüler/innen bewerten diese Exkursion folgendermaßen: „Der Workshop hat mir geholfen, die Inszenierung besser vorzubereiten. Ich wusste, worauf ich mehr achten konnte, weil wir nachmittags selbst einige Rollen erprobt haben.“ „Ich kann jetzt das Theaterstück besser verstehen, weil ich es im Ganzen – nicht nur szenenweise – gesehen habe und ich die Zusammenhänge gut erkannt habe.“ „Obwohl das Schauspiel nicht leicht verständlich ist, ist es das beste, was ich bisher gesehen habe.“  Also – ein positives Feedback!