Austausch des Gymnasiums am Markt mit der
St. Michael Foundation in Malta

vom 5. März bis zum 12. März 2008

 

 

Anfang November 2007 begann mit dem Besuch unserer maltesischen Austauschpartner ein neues Projekt unserer Schule, ein aufregendes Unternehmen, das auf Initiative einer ehemaligen Schülerin dieser Schule begann. Mrs Nicole Carabot ist heute Lehrerin an der St. Michael Foundation und hatte eine Anfrage zwecks Schüleraustausches mit ihrer Schule gestartet, die vom Kindergarten bis zur Senior School ein durchdachtes Schulprogramm bietet mit Kunst, Theater, Ökologie und Sport-Projekten.

Die St. Michael Foundation ist eine Privatschule, von der Größe her der unseren ähnlich....ein großes, honigfarbenes Sandsteingebäude mit viel Glas und Meerblick.  Die Unterschiede zwischen den Schulen und den Kulturen zu ergründen war die spannende Aufgabe der 18 Schüler und Schülerinnen des 8ten Jahrganges, die vom 5. März bis zum 12. März zum Gegenbesuch in Malta per Flieger aufbrachen, um eine ganz neue Schulerfahrung zu machen.

Untergebracht in maltesischen Familien galt es, die dort üblichen Freiheiten und Grenzen auszuloten, völlig unerwartete Bräuche und Verhaltensweisen zu erleben: wenn etwa ein Inselstaat für mehrere Tage lahmgelegt ist, weil Parlamentswahlen stattfinden und die Bevölkerung in einen Feierrausch verfällt...eine Kultur zu entdecken, die vielfältiger kaum sein könnte aufgrund einer endlos langen Reihe von Besatzern, die ihre Spuren hinterließen. Die geschichtlichen Exkursionen reichten zurück bis zu steinzeitlichen Monumenten wie den Tarxien Temples. Wundervolle Städte wie Valletta, Mdina und Sliema mit atemberaubender Architektur waren zu besichtigen, die auf diesem Felsen im Mittelmeer so eng beieinander liegen, dass der Besucher manchmal kaum merkt, dass er soeben die Stadtgrenze zum nächsten Ort überschritten hat.

 Neben dem einheimischen Maltesisch, einer überwiegend arabischen Sprache, ist Malta ein wundervoller Ort, um ausgezeichnetes Englisch zu üben (ein Erbe der Kolonialzeit) und gleichzeitig eine so vielschichtige Kultur kennenzulernen.

In diesen Wochen wird nun die Entscheidung fallen, wann der nächste Besuch stattfindet.

Beide Seiten sind sehr interessiert daran, dieses Abenteuer zu wiederholen. Eine Schwierigkeit ist momentan, dass recht wenige Schüler und Schülerinnen in Malta Deutsch lernen, so dass nicht so viele Partner zum Austausch zur Verfügung stehen. Auf unserer Seite lagen mehr als 40 Bewerbungen vor, so dass leider viele Interessenten enttäuscht werden mussten. Dennoch sind viele maltesische Schüler neugierig geworden durch unseren Besuch und haben versprochen Deutsch zu wählen, um dieses kalte Land anzuschauen, das mehr als einen Zoo, eine Eisenbahn und eine Universität hat!

 

Der Abschied der beiden Austauschgruppen fiel sehr tränenreich aus. Neue Freundschaften sind entstanden und eine Teilnehmerin sollte stellvertretend für die anderen selbst zu Wort kommen:

  







My trip to Malta

 I was very happy when I learned that I would fly to Malta. Then the day came! We arrived at the airport and I was very excited to get to know my new family.

Then we went to the school, St. Michael Foundation. I thought it looked like a hospital. Then we had 2 lessons with a strange teacher. These lessons weren`t so interesting. But after school I met my new family. I really liked them. They showed me their house where I stayed the whole week. It was a wonderful house with a big garden and such a big pool! It looked  like a villa. In the first night, my family took me to a restaurant. I had pizza. It was delicious! After that we went home. When I was sitting on my bed I was very tired because the first day was so stressful.

 The following days we visited a lot of sights in  Valletta and Sliema: it was great there. On Saturday evening we had a big pool pary at my host`s garden. All the other guys were coming, too. My friend’s mother made some special cheesecakes for us. The water in the pool was so cold, but we all swam and listened to the music and sang a bit. This evening was so funny.

 The days passed so quickly and the day of departure came. We all were sad and started to cry when the bus was coming t take us back to the airport. I will never forget this adventure. The time there was unforgettable.

 

 

 Text: Kim- Louisa Holthau

back