Der Jahrgang 7 nimmt - wie jedes Jahr - am Projekt "Be smart - Don´t start" teil und versucht auf diese Art, dem Nicht-Rauchen treu zu bleiben. Dieses u.a. auch von der AOK unterstützte Projekt erstreckt sich über den Zeitraum eines halben Jahres, in dem sich die Klasse zum Nichtrauchen verpflichtet. Begleitet vom Religions- und Biologieunterricht werden Infos und Verhaltensweisen auf unterschiedliche Art und Weise thematisiert. Konkrete Handlungsprojekte folgen für die Teilnahme an diesem Wettbewerb wie z.B. Theaterstücke schreiben, spielen und filmen etc.
Eva Liesche schöpft aus ihrem unsäglichen Fundus als Familen- und Psychotherapeutin der Drogenberatungsstelle Herford, Hämelingerstr. 10, des Diakonischen Werkes Herford. Nikotin als Droge wird immer häufiger schwerpunktmäßig vom Alkohol abgelöst, zunehmend auch mehr von Mädchen ausprobiert. Die Rolle der Eltern sei eine maßgebliche, die durchaus auch die Grenzüberschreitungen bei Nutzung dieser Drogen ihren Kindern gegenüber eindeutig machen sollten. Auf die Frage, was Eltern prophylaktisch tun könnten, verweist Frau Liesche auf fünf Aspekte, die die Eltern im Gespräch mit ihren Kindern unbedingt gemeinsam in den Blick nehmen sollten,
um deren Befindlichkeiten erschließen zu können. Dazu gehört die Frage nach dem "Körper", dem "sozialen Umfeld", der "Balance zwischen Privat- und Schulleben", "Geld" und "Werte und Normen". Wen dieses näher interessiert, kann sich in einem Elternseminar weiter darüber informieren.
Dies lässt sich über die Schule erfolgreich regeln.
Nach einer angeregten Diskussion mit den interessierten Eltern endet dieser aufschlussreiche Abend nach zwei Stunden.
Karin Deppe