Educational stay: Erfahrungen in Frinton-on-sea, England

Am Sonntag, dem 9.9.07, in aller Frühe war es soweit: Wir, 30 Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 9 plus 2 Lehrkräfte (Herr Gude und Frau Ledendecker, stiegen um 5.30 (!) Uhr noch müde, aber recht spannungsgeladen in den Bus, der uns nach England bringen sollte. Bei der Fährfahrt von Calais nach Dover mit einem Schiff der Sea France-Linie kamen dann auch ganz schnell ganz echte Sommerurlaubsgefühle auf, hatten wir doch das trübe Wetter der letzten Wochen hinter uns gelassen! Es ist unglaublich, aber wir konnten tatsächlich sämtliche 9 Tage England bei allerschönstem Sonnenschein, Wärme und wolkenlosem Himmel genießen! Einige Wagemutige stürzten sich in unserem Domizil Frinton-on-sea  (englische Ostküste, County Essex) sogar in die Fluten ...

Am Ende des langen Reisetags wurden alle von ihren Gastfamilien in Empfang genommen, und das Abenteuer "Begegnung mit der britischen Lebensart, der ´British way of life´" konnte beginnen! Wir haben sehr viele positive Erfahrungen gemacht in dieser Zeit, z.B. mit der Freundlichkeit und Herzlichkeit, Hilfsbereitschaft und Höflichkeit der englischen Bevölkerung (einige wenige negative Erfahrungen waren natürlich auch dabei ...). Vieles war zunächst gewöhnungsbedürftig, angefangen vom Essen über den Linksverkehr bis hin zu Bus-, U-Bahn-, Auto- und  Zugfahrtechniken, aber genau dieses "Gewöhnungsbedürftige" ist es ja, was uns den Blick über den Tellerrand ermöglicht und uns bereichert wieder nach Hause fahren lässt!

Die netten alten englischen Städtchen Colchester und Ipswich (2 Tagesausflüge) haben uns genauso begeistert wie die Metropole London, die unermesslich viel bietet und an den zwei Tagen, die wir ihr widmeten, nur zu einem Bruchteil von uns erkundet werden konnte: wahlweise Science oder Natural History Museum, Harrods oder Hard Rock Café, Green Park, Buckingham Palace, the Mall, Piccadilly Circus, Covent Garden, Houses of Parliament and Big Ben, London Eye, Themse-Festival,für einige von uns St.Paul´s Cathedral oder London Dungeon, für alle dann wieder das sehenswerte Museum of London, ... - eine pulsierende lebendige Stadt, deren ´rush hour´ uns in der U-Bahn einiges abverlangte!

Als wir dann nach 8 Tagen von unseren Gastfamilien in Frinton Abschied nahmen, hatten wir  schon fast das Gefühl dazuzugehören (man kannte alles, sogar die Feuerwehrstation, weil die ´fire brigade´ uns an einem Abend ihr Löschprogramm vorführte, in das wir auch einbezogen wurden). England war für uns auf jeden Fall eine Reise wert!

 

G. Ledendecker)