Reportage zum Fahrrad-Aktionstag
Am 15.11.2007 wurde am Gymnasium am Markt in Bünde ein Fahrrad-Aktionstag für die Schüler und Schülerinnen der Jahrgangsstufe 7 veranstaltet. Die einzelnen Stationen des Aktionstages waren in sog. „Module“ aufgeteilt. Um an allen Modulen erfolgreich teilnehmen zu können, sollten die SchülerInnen an diesem Tag mit dem Fahrrad zur Schule kommen. Die einzelnen Stationen wurden von verschiedenen Fachkräften und Lehrkörpern geleitet und beaufsichtigt.
Modul 1
Hier sieht man wie die Schüler an der Black Box arbeiten. 1. Station:
Das erste Modul bestand aus insgesamt vier verschiedenen Stationen, bei denen es hauptsächlich darum ging, die Schüler mit der Technik des Fahrrads vertraut zu machen. An der ersten Station mussten die Schüler sich unter Aufsicht eines Mitarbeiters der Black Box auf ein Fahrrad setzten und kräftig in die Pedalen treten, damit sie in der Black Box Fahrräder mit und ohne Licht erkennen konnten, um diese zu zählen und anschließend in eine Liste eintragen zu können. Ein klarer Ansporn, gut aufzupassen und anständig mitzuarbeiten, war ein kleines Gewinnspiel, bei dem man Fragen richtig beantworten musste, um dem Gewinn ein Stück näher zu kommen.
2. Station:
An Station zwei befand sich ein präpariertes Fahrrad, welches mit Unterstützung von Herrn Schuh von den Schülern zunächst auf seine Sicherheit überprüft und anschließend wieder verkehrstauglich eingestellt wurde.
3. Station:
Die dritte Station wurde von Herr Könker geleitet, der den Schülern Reparaturtipps für ihre Fahrräder gab, damit sie sich in Zukunft überflüssige Werkstattbesuche und die damit verbundenen Kosten sparen.
4. Station:
An Station vier wurden die Schüler darüber aufgeklärt, was im Straßenverkehr passieren kann, wenn man ohne ausreichende Beleuchtung fährt. Anschließend erhielten die SchülerInnen Reflexmaterialien, um im Straßenverkehr zukünftig besser gesehen zu werden.
Modul 2
Unter Aufsicht von Herr Gronemeyer, dürfen die Schüler in den LKW steigen und sich selbst davon überzeugen, dass man als Fahrradfahrer leicht übersehen wird, wenn man in den sog. „toten Winkel“ eines Lastkraftwagens gerät. 1. Station:
Das zweite Modul bestand aus zwei Stationen, die in der Fünfhausenstraße stattfanden.
An Station eins wurde den Schülern unter Aufsicht von Herr Gronemeyer der tote Winkel am LKW erklärt. Dazu durften die Schüler der Reihe nach selbst in den LKW steigen und sich ein Bild davon verschaffen, dass man von diesen großen Fahrzeugen als Fahrradfahrer leicht übersehen wird.
2. Station:
An Station zwei nahmen die SchülerInnen an einem Geschicklichkeitsfahren teil. Hierbei mussten sie durch einen dreiteiligen Parcours fahren.
Modul 3
Herr Marquardt erklärt den Schülern, worauf man beim Fahrradkauf achten bzw. wie man sein neu erworbenes Fahrrad einstellen sollte. 1. Station:
Das dritte Modul setzte sich aus zwei Stationen zusammen. Bei der ersten Station wurde den Schülern von Herr Marquardt erläutert, welchen allgemeinen Anforderungen ein Fahrrad laut der Straßenverkehrsordnung entsprechen muss und worauf man beim Fahrradkauf achten bzw. wie man es einstellen sollte.
2. Station:
An der zweiten Station wurden die vorhandenen Fahrräder der Schüler und Schülerinnen auf ihre Verkehrstauglichkeit geprüft.
Modul 4
Katharina Heisig und Franziska Klapper füllen die Fragbögen aus.
Michael Grothe (Mitarbeiter des DRK) erklärt Katharina Heisig, wie man eine Mullbinde richtig anwendet. Franziska Klapper übernahm die Rolle der Verletzten.
1. Station:Das vierte Modul setzte sich aus zwei Stationen, zum einen aus dem Verkehrsunterricht, der von einem Fahrlehrer der Fahrschule Bleckmann geleitet wurde, und zum anderen aus Erste-Hilfe-Maßnahmen, die von zwei Mitarbeitern des DRK (Deutsches Rotes Kreuz) begleitet wurden, zusammen. Im Verkehrsunterricht wurden die Schüler und Schülerinnen zunächst mit der Grundregel „recht vor links“ und einigen Verkehrsschildern vertraut gemacht. Daraufhin mussten sie in kurzen Sequenzen ihr neu erworbenes Wissen auf verschiedene Verkehrssituationen anwenden. Anschließend bekamen die SchülerInnen ein kurzes Fahrradquiz zum Ausfüllen ausgehändigt.
Maike Heemeier bringt ihre Freundin Jaqueline Kottas in die stabile Seitenlage, da Jaqueline eine bewusstlose Verletzte spielt. 2. Station:In der zweiten Station wurde den SchülerInnen von zwei Mitarbeitern des DRK erklärt, wie man sich bei einem Unfall verhalten soll und wie man den Verletzten richtig helfen kann. Hierzu wurde zunächst über eigene Erfahrungen der Schüler mit Unfällen im Straßenverkehr gesprochen. Daraufhin wurden verschiedene Situationen von den Schülern nachgespielt, wobei sie lernten, eine Mullbinde richtig anzuwenden, wie man mit einem Verletzten umgeht und wie man den Notruf sinnvoll alarmiert. Ein wichtiger Bestandteil der Erste-Hilfe-Maßnahmen war es, den Schülern zu erklären, warum die stabile Seitenlage unerlässlich ist, wenn ein Verletzter sein Bewusstsein verloren hat, und wie man selbigen in diese Position bringt. Zu dieser Maßnahme machten die Schüler zahlreiche Übungen, wobei jeder die Chance hatte, sich zu behaupten.
Modul 5
Beim fünften Modul hörten sich die Schüler und Schülerinnen unter Begleitung von Herrn Hess einen Vortrag im Klassenarbeitsraum zum Thema „Helm tragen“ an. Den Schülern wurde die Wichtigkeit des Fahrradhelms näher gebracht und ihnen wurde gezeigt, was passieren kann, wenn man auf das Tragen einen Helmes im Straßenverkehr verzichtet.
Fazit
Die Reaktionen der Schülerinnen und Schüler zeigten, dass es allen viel Spaß gemacht hat. Mit diesem Tag wurde ein großer Schritt in die Richtung gemacht, sich sicherer mit dem Fahrrad im Straßenverkehr zu bewegen.
Sina Rolfsmeier, Nathalie Voßenkämper, W. Bulla
