Astrid Gieselmann  ist Siegerin des diesjährigen Wettbewerbs von 
„Jugend debattiert 2006“.

Heute, am 31.1.2006, debattierten Oberstufenschüler des Erich-Gutenberg- Berufskollegs, der Olaf-Palme-Gesamtschule und des Gymnasiums am Markt miteinander. Diejenigen, die heute antraten, hatten schon erfolgreich in ihrem jeweiligen Kurs die Endausscheidung für sich entschieden. Vorausgegangen waren etwa 10 bis 12 Stunden Debattentraining.

 

In diesen Debatten vertreten jeweils zwei Leute einen Pro- und zwei Leute einen Contra-Standpunkt.

 

Heute gab es am Gymnasium am Markt zwei Qualifikationsrunden, bei denen 24 Schüler und Schülerinnen in je 6 Debattenräumen miteinander wetteiferten, wer seinen Standpunkt am besten vertreten kann. Aber nicht in erster Linie Durchsetzungsfähigkeit war gefragt, sondern vor allem geschickt und durchdacht zu argumentieren, gut vorbereitet zu sein und den Mitdebattanten zuzuhören und auf ihre Argumente einzugehen. Die 4 Bestplatzierten bestritten dann die Finalrunde zum Thema „Soll die Schule gutes Benehmen unterrichten?“

Astrid Gieselmann, Schülerin des Philosophiekurses von Herrn Klawitter im Jahrgang 11,  erreichte dabei die beste Wertung der 5-köpfigen Jury, die aus je einer Lehrkraft der beteiligten Schulen, aus Frau Dr. Brinkmann von der Erich-Gutenberg-Stiftung und aus Frau Ostwinkel von der Sparkasse Herford bestand.

 

Besonders ist auch hervorzuheben, wie viele Schüler und Schülerinnen unserer Schule sich an diesem Tag engagierten. Sie halfen, eine angenehme Atmosphäre herzustellen. Sie räumten die Klassenräume debattengerecht um, richteten die Debattenräume her, sorgten für die nötigen Materialien und  für einen reibungslosen  Ablauf und kümmerten sich um einen Imbiss und Getränke – bis weit nach dem Zeitpunkt, an dem sie normalerweise Unterrichtsschluss gehabt hätten. Zwei Schülerinnen begleiteten die Pausen mit Tafelmusik.

(Text: M. Gieselmann,  Fotos: F. Kampe, JG 11)