Jahrgang 7 beim Planspiel „Ich war das nicht."
![]() | Das Aktionsspiel „Ich war das nicht", das von der Stadt Bünde für die siebten Klassen angeboten wurde, fand großen Anklang bei den Schülern. Die Jugendlichen wurden vor aktuelle Situationen gestellt, die zur Kriminalität führen könnten. Es wurde verdeutlicht, was passieren kann,und ihnen wurden Wege aufgezeigt, wie man schwierige Situationen vermeiden kann. Bei einem Spiel ging es darum, in einer „kriminellen" Clique Anklang und Beachtung zu finden. Mit Begeisterung gingen die Jugendlichen ans Werk, sammelten Punkte, um in der Clique Achtung zu gewinnen. Dabei galt es, kriminelle Handlungen zu simulieren, mit deren Hilfe man in der Clique in der „Rangordnung" aufsteigen konnte. Aufgaben wie „ein Auto zu knacken", mit der Bahn „schwarz zu fahren" oder eine Person zu erpressen, waren zu lösen. Bei der Auswertungsphase wurde den Jugendlichen bewusst, wie schnell aus dem „Spiel" ernst werden könnte und wie leicht man in die Kriminalität abrutschen kann. Das Planspiel machte den Jugendlichen bewusst, wie schnell aus einer unbedachten, vielleicht spaßhaft gemeinten Aktion, eine kriminelle Handlung entstehen kann. Es wurden die persönlichen Grenzen bewusst gemacht, „schlechte" Einflüsse erfahrbar gemacht. Die Stunden zeigten, dass neben der kognitiven Arbeit auch die emotionale Seite ein wichtiger Baustein für das „Erwachsen werden" eines jungen Menschen sein kann und dass die Schule auch hier eine Beitrag leisten kann und sollte.
Die Bilder zeigen die Klasse 7b bei dem Planspiel
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